Aktuelle Publikationen


 


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Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unsere Arbeit gegen Antisemitismus!
KIgA e.V.
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EVZ Foundation Award for Jewish-Muslim Solidarity

Bewerbungsfrist läuft

Auch in diesem Jahr wollen die Stiftung EVZ und die KIgA wieder ein herausragendes Beispiel jüdisch-muslimischer Zusammenarbeit auszeichnen und fordern alle Personen, Initiativen, Projekte und Organisationen auf, sich um den EVZ Award zu bewerben. Der Preis in Höhe von 5.000 Euro wird Anfang Dezember bei einer Zeremonie in Berlin an den/die Gewinner*innen verliehen.

Mit dem EVZ Award wollen wir die vielen Projekte und Initiativen ehren, die sich tagtäglich für den muslimisch-jüdischen Dialog einsetzen und sich aktiv für die Solidarität untereinander engagieren. Diese positiven Beispiele der Kooperation können zukunftsfähige Strategien gegen den zunehmenden Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus darstellen und sollen mit dem EVZ Award deutschlandweit sichtbar gemacht werden.

Fühlen Sie sich angesprochen oder kennen Sie eine Person/Organisation/Initiative, deren Engagement mit dem ausgeschriebenen Preis ausgezeichnet werden sollte? Prüfen Sie, ob das betreffende Projekt die erforderlichen Kriterien erfüllt und senden Sie das Bewerbungsformular bitte ausgefüllt bis zum 20. Oktober 2020 an folgende Adresse award@kiga-berlin.org

 

 

Die KIgA ist bei den Aktionswochen gegen Antisemitismus mit 3 Webinaren dabei!

Mehr über das Online-Angebot der KIgA im Rahmen der Aktionswochen und Anmeldung hier.

 

KIgA in Zeiten von COVID-19

Täglich steigt die Zahl der Neuinfizierungen mit dem Coronavirus. Aufgrund der aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der gesetzlichen Regelungen werden die Veranstaltungen der KIgA bis vorerst 19. April 2020 nicht stattfinden. Anfragen für Projekttage, Fortbildungen etc. nehmen wir entgegen, können diese jedoch voraussichtlich nicht vor Ende April umsetzen. Unsere aktuellen Veranstaltungen müssen wir schweren Herzens absagen, werden jedoch Ausweichtermine suchen und Sie sobald wie möglich darüber informieren. Unsere Büros und Mitarbeiter*innen können regulär über die bekannten Telefonnummern und E-Mail-Adressen erreicht werden. Die Zentrale erreichen Sie am besten per E-Mail:mail@kiga-berlin.org

Öffentliche Veranstaltungen: Montag, 16.03.2020 - 19:00 Uhr - Ausstellungseröffnung "L’Chaim - Auf das Leben!" im Kammergericht Berlin - abgesagt

Fachtagung: Mittwoch, 01.04.2020 - Fachtag: MigrationMachtRaum - im Aquarium - abgesagt

Projekttage an Schulen, Fortbildungen: Ausgesetzt bis vorerst 19. April 2020. Sollten Sie einen Termin in dieser Zeit gebucht haben, wenden Sie sich bitte per E-Mail unter praxisstelle@kiga-berlin.org oder desiree.galert@kiga-berlin.org an uns, um einen neuen Termin zu vereinbaren.

Teamer*innen Fortbildungen: Bitte wenden Sie sich per E-Mail an praxisstelle@kiga-berlin.org oder desiree.galert@kiga-berln.org um die aktuelle Regelung zu erfahren.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und melden uns mit aktuellen Informationen sobald wie möglich.

Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße, Das KIgA-Team

 


Fußball gucken und KIgA unterstützen!

Dieses Mal in der Bezirks-Wette: https://www.herthabsc.de/…/bezirksw…/page/17171--59-59-.htm

Sichert Euch Eure Tickets für Herthas Heimspiel gegen den 1. FC Köln und unterstützt die KIgA! Die Karten gibt es hier:
https://www.eventimsports.de/…/ven…/event/112430/area/699840

 

KIgA stellt sich neu auf!

Das neue Leitungsteam v.l.n.r.: Emrah Gürsel, Silke Azoulai, Irina Kanitschew, Désirée Galert, Joachim Seinfeld

Seit 15 Jahren bietet die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus umfassendes Fachwissen im Bereich der politischen Bildung für die Migrationsgesellschaft. Aus seinen Kreuzberger Büros heraus arbeitet das vielfältige und diverse Team interdisziplinär und bietet im gesamten Bundesgebiet Lösungs- und Schulungsansätze für komplexe Themen wie Antisemitismus, Antimuslimischen Rassismus, Nahostkonflikt und Radikalisierungsprävention.

Das neue Jahrzehnt bringt erneut viele Aufgaben und Herausforderungen, denen sich das Team der KIgA mit gewohnter Kompetenz und Kraft stellen wird. So werden die Angebote für Schulen ausgebaut, die in den vergangenen Jahren neu geschaffenen Netzwerke auf nationaler und internationaler Ebene fortgeführt, die Ausstellung über jüdisches Leben erweitert und viele neue Projekte initiiert.

Auch intern stehen viele Veränderungen an. So haben wir bereits Ende vergangenen Jahres einen Transformationsprozess begonnen, der auch unsere Führungsstrukturen neu bestimmt hat. So ist für die Gesamt-Leitung der KIgA nun ein fünfköpfiges Team aus leitenden Mitarbeiter*innen, die die Arbeit der KIgA seit vielen Jahren mit ihrer Expertise bereichern, verantwortlich.

„Wir freuen uns sehr, mit unserem neuen Leitungsteam starke Persönlichkeiten und fundiertes Fachwissen an der Spitze der KIgA zu wissen. Das gesamte Leitungsteam ist seit vielen Jahren für die KIgA tätig und hat die stetige Weiterentwicklung der Organisation prägend mitgestaltet. Wir sind uns sicher, dass wir die KIgA mit diesem Leitungsteam und unseren versierten Mitarbeiter*innen erfolgreich ins neue Jahrzehnt führen werden.“ (Reinhold Robbe, Vorstandsmitglied Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus – KIgA e.V)

Das neue Leitungsteam der KIgA e.V. (in alphabetischer Reihenfolge):

Silke Azoulai / Leitung Kommunikation, Organisationsstruktur und Referentin des Vorstandes

Emrah Gürsel / Leitung Internationales

Désirée Galert / Leitung Pädagogik

Irina Kanitschew / Leitung Finanzen, Personal und Verwaltung

Joachim Seinfeld / Leitung Kultur

Das gesamte Leitungsteam erreichen Sie unter: Leitung@kiga-berlin.org

 

 

An Demokratieförderung spart man nicht – schon gar nicht jetzt

Breites Bündnis fordert mehr Geld für Demokratieprogramm

Die Kritik an der Bundesregierung und ihrem Demokratieförderprogramm wächst. Rund 120 Organisationen der Zivilgesellschaft sowie rund 120 Unterstützer*innen fordern Familienministerin Franziska Giffey (SPD) am Freitag in einem offenen Brief dazu auf, mehr Geld für „Demokratie leben!“ bereitzustellen: 200 Millionen Euro jährlich statt der bisher zugesagten 115 Millionen Euro sollen vor allem Modellprojekten für deren Arbeit gegen Rassismus, Antisemitismus und Extremismus zukommen. In seiner jetzigen Form spalte das Bundesförderprogramm die Zivilgesellschaft in Konkurrenten um die wenigen Projektgelder, so die Unterzeichner*innen.

Zum Hintergrund: In den vergangenen fünf Jahren hat „Demokratie leben!“ etwa 400 Modellprojekte gefördert. Nun sollen nur noch rund 100 dieser innovativen Projekte gefördert werden. Eine Vielzahl zivilgesellschaftlicher Träger kann nun keine Förderung beantragen. Einige von ihnen arbeiten bereits seit Mitte der 2000er Jahre in ihrem Feld, der Wegfall der Gelder ist für viele existenzbedrohend. Die Unterzeichner*innen kritisieren: „Dass das Ministerium sich gerade jetzt einer seiner größten Erfolgsgeschichten beraubt, halten wir für falsch. Es braucht mehr Zivilgesellschaft, mehr Engagement, mehr Kompetenz, mehr Erfahrungstransfer, mehr Ermutigung für Minderheitengruppen – und nicht weniger.“

Die Absagen stehen, so die Unterzeichner*innen, in eklatantem Widerspruch zu aktuellen Herausforderungen wie rechtsextremem Terror. Ferda Ataman von den „neuen deutschen organisationen“ sagt: „Gerade jetzt darf die Bundespolitik nicht an Demokratieförderung sparen, sie war nie notwendiger als jetzt. Es ist außerdem günstiger, in Gesellschaftspolitik zu investieren, als ständig die Sicherheitsmaßnahmen hochschrauben zu müssen.“ 
Auch die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus ist von den Kürzungen massiv betroffen. Seit über 15 Jahren entwickelt sie Konzepte zu aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus, insbesondere für die Arbeit in muslimisch- sozialisierten Milieus. Direktor Aycan Demirel warnt: „Viele unserer Projekte, unter anderem auch die wichtige Basisarbeit in Moscheegemeinden, müssen wir einstellen.“

Ministerin Giffey hatte das Förderprogramm umstrukturiert, kommunale Projekte können künftig mehr Geld erhalten – allerdings auf Kosten der Modellprojekte. „Das Problem ist nicht die Stärkung kommunalen Engagements, sondern die Kürzung bei den zivilgesellschaftlichen Trägern und die spaltende Wirkung der aktuellen Programmpolitik“, sagt Katharina Debus von Dissens – Institut für Bildung und Forschung. Der Verein setzt seit 30 Jahren Bildungsprojekte zu Geschlecht und Diskriminierung um, unter anderem zu geschlechterreflektierter Rechtsextremismusprävention, und ist durch die aktuelle Politik existenziell bedroht. Debus fordert: „Die zivilgesellschaftlichen Träger müssen unabhängig von den politischen Konjunkturen in den Kommunen sein.“ Timo Reinfrank von der Amadeu Antonio Stiftung ergänzt: „Wir setzen darauf, dass die Haushaltspolitiker in der Bereinigungssitzung am 14. November die Mittel für das Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘ deutlich erhöhen.“

Zudem fordern die Unterzeichner*innen eine langfristige strukturelle Förderung für bereits bewährte und erfolgreiche Träger, ein transparentes System der Bewertung von und Entscheidung über Förderzusagen sowie einen Beirat aus Trägerorganisationen, die Einfluss auf die zukünftige Programmgestaltung nehmen können.

Link zum Offenen Brief: www.demokratie-mobilisieren.de

 

 

Einladung zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung
"L’Chaim – Auf das Leben
Die Vielfalt jüdischen Lebens entdecken" in Dresden!

Die Eröffnung findet mit Begleitprogramm und anschließendem Empfang
im Neuen Rathaus (Foyer Goldene Pforte), Dresden, statt.
Am Mittwoch, 23.10.2019, um 18 Uhr

Öffnungszeiten Foyer Goldene Pforte:
Montag, Mittwoch, Donnerstag: 9 –16 Uhr
Dienstag: 9 – 18 Uhr 
Freitag: 9 – 14 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Mitveranstalter ist die Jüdische Musik- und Theaterwoche Dresden e.V.

 

 

L`Chaim im Rathaus Lichtenberg!

Öffnungszeiten bei freiem Eintritt: Montag bis Freitag von 10-20 Uhr
Öffentliche Führungen: Mittwoch 9.10., Freitag 11.10, Mittwoch 14.10. und Freitag 18.10. jeweils um 18 Uhr

 

 

EVZ Foundation Award for Jewish-Muslim Solidarity

Jewish-Muslim Solidarity Award

-Deutsch-

Um jüdisch-muslimische Kooperationen und Solidarität zu fördern und sichtbar zu machen, möchten die Stiftung EVZ und die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) inspirierende Personen, Initiativen, Projekte oder Organisationen, die in einem der folgenden Bereiche auf Grassroots-Level tätig sind, auszeichnen:

  • Juden und Jüdinnen und Muslim*innen, die sich gemeinsam um die Lösung bzw. Bearbeitung von Problemen einsetzen, von denen beide Communities gleichermaßen betroffen sind;
  • Muslimische oder jüdische Initiativen / Einzelpersonen / Organisationen, die die jeweils andere Community unterstützen;
  • Juden und Jüdinnen und Muslim*innen, die Wege zur Verständigung beschreiten, welche über einen Dialog hinausgehen (z. B. Musik, Kunst, Literatur, Gemeindearbeit, Jugendprojekte usw.)


Der Preis, eine bedingungslose Spende in Höhe von 5.000 Euro, wird im November 2019 bei einer Zeremonie in Berlin an einen Akteur aus Deutschland und einen aus den USA verliehen.

 

-English-

EVZ Foundation and Kreuzberg Initiative against Antisemitism (KIgA) want to award inspiring individuals, initiatives, projects, or organizations from the grassroots level, which take actions of one of the following natures:

  • Jews and Muslims come together for tackling or resolving an issue affecting both communities;
  • A Muslim or Jewish community/ individual/ organization supports the enhancement of the conditions of the other minority;
  • Jews and Muslims find means to go further in understanding each other than a dialogue meeting (e.g., music, art, literature, community work, youth project, etc.)

 

The Prize, an unconditional donation of € 5.000, will be awarded to one actor from Germany and one from the US at a ceremony in November 2019.


 

 

 

 

Die Buber-Rosenzweig-Medaille ist eine große Ehre für uns!
Unseren tiefsten Dank an den Deutschen Koordinierungsrat GCJZ für diese wundervolle Anerkennung unserer Arbeit und eine herzliche Gratulation an die KollegInnen vom Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. (NDC), die gemeinsam mit uns in Nürnberg zur Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit ausgezeichnet wurden.

 

 

 

 

Alle Infos zu unserer Veranstaltungsreihe "Rückfall in eine autoritäre Zukunft?" jeden 1. Montag im Monat in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung, finden Sie hier.

 

Mitarbeiter*in auf Honorarbasis gesucht!

Wir suchen MitstreiterInnen für unser Projekt Verstehen & Handeln - Umgang mit türkeibezogenen Konflikten an Schulen.

Das Modelprojekt setzt sich das Ziel, pädagogische Handlungsstrategien hinsichtlich von „türkeibezogenen Konflikten“ an Schulen zu entwickeln. Zunächst haben wir im Projekt zentrale Konflikte und Deutungen auf die türkeibezogenen Fragen identifiziert. Dabei geht es zum einen um den Einfluss von aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen in der Türkei auf die Schulen bzw. auf das Schulleben in Deutschland. Zum anderen steht dabei die Auseinandersetzung mit Identitäten türkischstämmiger Jugendlicher im Vordergrund des Projekts. Bearbeitet werden in diesem Zusammenhang Aspekte von Migration, Zugehörigkeit-und Ausgrenzungserfahrungen, sowie Identitätsbildung im Kontext dieser.

Voraussetzungen für die Stelle sind pädagogische Vorerfahrungen bzw. Erfahrungen in der Erwachsenenbildung, inhaltliche Kenntnisse zur Geschichte, Politik und bedeutender Ereignisse der Türkei, sowie zur Migration und Migrationsgeschichte Deutschlands.

Weiterhin sind gute Türkischkenntnisse notwendig. Wir bieten Einblick in unsere pädagogische Praxis und weitere Qualifizierungsmöglichkeiten, sowie Zusammenarbeit in einem interessanten Team bei einem etablierten Bildungsträger.

Senden Sie das Bewerbungsschreiben bei Interesse bitte bis Ende Januar 2019 per Mail an mail@kiga-berlin.org

 

Montag, den 03.12.2018 geht die Abendveranstaltungsreihe „Rückfall in eine autoritäre Zukunft?“ in Kooperation mit der Berliner Landeszentrale, in die nächste Runde. Diesmal wird der Historiker und Autor Dr. Volker Weiß über rechte Denktradition und die Neue Rechte sprechen. In der anschließenden Diskussion können Fragen aus Perspektive einer (antisemitismuskritischen) politischen Bildungsarbeit gestellt und diskutiert werden.

Der Vortrag von Herrn Weiß ist der vierte im Rahmen der Veranstaltungsreihe. Sie erfreut sich eines sehr großen Interesses und wird daher im nächsten Jahr fortgesetzt, wobei die ersten vier Veranstaltungen und Referent*innen bereits feststehen. So werden wir im Januar gemeinsam mit Frau Prof. Jaeggi der Frage nach der Aktualität des Werkes „Dialektik der Aufklärung“ nachgehen. Im Februar werden wir mit Frau Dr. Shooman über antimuslimischen Rassismus sprechen und diskutieren. Im März werden wir dann gemeinsam mit Herrn Hillje über Empfindungen der „politisch Verlassenen“ als eine Ursache für die Bedeutungszunahme rechter Bewegungen und Denkkonzepte sprechen. Und im April werden wir uns mit Frau Dr. Arnold den antisemitischen Erscheinungsformen und Diskursen in der postmigrantischen Gesellschaft widmen.