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In Diskursen über gegenwärtige Erscheinungsformen, Ausprägungen und Ursachen von Antisemitismus ist die Rolle und Bedeutung von Religion, Religionszugehörigkeit und religiöser Identität oftmals ambivalent. Einerseits scheinen viele antisemitische Deutungsmuster und Denkfiguren in der Gegenwart nicht explizit auf religiöse Grundlagen Bezug zu nehmen. Zwar wird der christliche Antijudaismus als ein Referenzpunkt hervorgehoben, doch überwiegt oftmals der Eindruck, zeitgenössische Formen des Antisemitismus speisten sich vor allem aus säkularen Motiven.

Im Rahmen der Fachtagung soll das Verhältnis von Religion und Antisemitismus näher bestimmt und diskutiert werden. Nähere Informationen finden Sie, wenn Sie hier klicken.




Der neue Newsletter ist da! Sie finden hierin Informationen zu dem Fachkräfteaustausch "Confronting Antisemitism and Intolerance: An international Exchange", gefördert vom Bundesprogramm Demokratie Leben!, der Stiftung EVZ und in Kooperation mit dem Unitet States Holocaust Memorial Museum.

Den Newsletter finden Sie unter diesem Link



Sind antisemitische Ressentiments unter jungen Geflüchteten verbreitet? Und wenn ja, wie kann man diesen Ressentiments mit politischer Bildungsarbeit begegnen? Diesen beiden Fragen ging das KIgA-Projekt „Vorurteile abbauen, Vielfalt schätzen“ nach. Die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus knüpfte damit an eine öffentliche Diskussion an, die sich im Herbst 2015 im Zuge der verstärkten Zuwanderung Geflüchteter entwickelte. Geflüchtete, die mehrheitlich in undemokratischen Gesellschaften sozialisiert wurden, so die Befürchtung, hätten möglicherweise politische Einstellungen, die langfristig den sozialen Frieden und Zusammenhalt in Deutschland gefährden könnten.

Die vorliegende Broschüre versammelt die Beiträge unserer abschließenden Fachtagung „Chancen und Herausforderungen politischer Bildung mit, für und von Geflüchteten – zwischen gesellschaftlichen Ansprüchen und der Lebenswirklichkeit Geflüchteter“. Ergänzend haben wir Stimmen aus Wissenschaft und Praxis aufgenommen. Es ist eine erste Bestandsaufnahme, von der aus weitergedacht und -gearbeitet werden kann. Sie richtet sich sowohl an Institutionen und Personen, die in der politischen Bildungsarbeit mit Geflüchteten arbeiten, als auch an interessierte LeserInnen, die sich über dieses Thema informieren möchten.

Zum Download der Publikation klicken Sie einfach hier oder auf das angezeigte Bild in der rechten Seitenleiste.



Für das Projekt „Discover Diversity – Between the Present and the Past“ suchen wir junge Erwachsene, die sich gerne politisch und gesellschaftlich engagieren möchten. Als Teamer oder Teamerin lernst Du bei uns die Grundlagen der Politischen Bildung kennen und führst gemeinsam mit uns Workshops mit Schülerinnen und Schülern in „Willkommensklassen“ durch. Die Workshops finden überwiegend in deutscher Sprache statt.

Was erwartet Dich? Die Fortbildung dauert ein Jahr. In diesem Jahr treffen wir uns mehrmals für 2-3 Tage, um zu lernen und zu diskutieren. Am Ende der Fortbildung bekommst Du ein Zertifikat für Deine Teilnahme. Zudem machst Du als Teamer oder Teamerin Projekte an Schulen und bekommst dafür ein Honorar. Du lernst spannende Menschen kennen, viel über Geschichte und über Dich selbst.

Wenn Du neu in Deutschland bist oder selbst Erfahrungen mit Flucht oder Migration gemacht hast und Dich für Politik und Geschichte interessierst, freuen wir uns, Dich kennenzulernen!

Wir laden alle Interessierten ganz herzlich zu unserem Info-Termin in die KIgA ein:

Termin: 10.08.2017

Wo? KIgA e.V., Oranienstr. 34, 10999 Berlin

Nähere Infos zur Bewerbung gibt es unter unter diesem Link.