A- A A+

 

Newsletter

 

Aktuelle Publikationen



Türkei, Deutschland – und die Demokratie?

Kurzfortbildung für Lehrkräfte.

Montag, 3.04.2017, 15.00 - 17.00 Uhr

Im Vorfeld des türkischen Verfassungs-Referendums am 16. April schlagen die Wogen hoch. Wahlkampf-Auftritte, Entzug der Landeerlaubnis, Nazi-Vergleiche, Einbestellungen von Diplomaten … jeder Tag bringt neue Entwicklungen.

Die kurze Fortbildung bietet aus erster Hand Informationen aus der Türkei und verbindet sie mit innovativen Methoden einer politischen Bildung, die den Anspruch hat, alle Teilnehmer*innen einzubeziehen. In konzentrierten zwei Stunden möchten wir als außerschulische Bildungsakteure mit Ihnen als teilnehmenden Lehrkräften ins Gespräch kommen, Ihnen unsere Werkzeugkästen öffnen und erfahren, wie wir sie noch unterstützen können.

Weiterführende Infos entnehmen Sie bitte diesem Flyer.



Im Rahmen des Projektes „Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft“ macht die KIgA bundesweit Angebote im Bereich der Erwachsenenbildung; z.B. Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte. In diesem Zusammenhang suchen wir Interessierte, die für die KIgA perspektivisch als Teamer/-innen auf Honorarbasis tätig werden wollen. Voraussetzung sind pädagogische Vorerfahrungen bzw. Erfahrungen in der Anleitung von Gruppen Erwachsener sowie inhaltliche Kenntnisse zu den Themen Antisemitismus, Rassismus, Nahostkonflikt, Demokratie und politische Bildung. Zudem bedarf es der Bereitschaft zur Teilnahme an einer zweitägigen Schulung und der selbstständigen Einarbeitung in Materialien und Methoden der KIgA.

Bei Interesse, möchten wir um ein formloses Bewerbungsschreiben bitten. Aus diesem sollte vor allem der Kontext und Umfang pädagogischer (Vor-)Erfahrungen deutlich werden können. Zu Beginn weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass wir leider nur eine begrenzte Zahl an Bewerber/-innen berücksichtigen können.

Senden Sie das Bewerbungsschreiben bitte per Mail bis Freitag, 17.03.2017 an den Projektleiter Mirko Niehoff: mirko.niehoff@kiga-berlin.org.



Die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. lädt Sie herzlichen ein zur

Fachtagung

„Chancen und Herausforderungen politischer Bildung mit, für und von Geflüchteten - Zwischen gesellschaftlichen Ansprüchen und der Lebenswirklichkeit Geflüchteter“

am Montag, 12.12.2016 von 09.30-18.00 Uhr

im Jugendgästehaus am Hauptbahnhof, Lehrter Str. 68, 10557 Berlin.

Auf der Tagung möchten wir zum einen aktuelle Ergebnisse aus der Forschung zu Willkommensklassen in Berlin diskutieren und die Ergebnisse unseres eigenen Projekts „Vorurteile abbauen/Vielfalt schätzen. Ein Projekt für Geflüchtete" präsentieren. Außerdem geben wir unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren aus dem Feld der Bildungsarbeit die Möglichkeit, ihre Arbeit im Rahmen von Workshops vorzustellen, sich auszutauschen, zu vernetzen und einen Blick in die Zukunft der politischen Bildungsarbeit mit Geflüchteten zu richten.



Am Donnerstag, 20.10.2016 wurde das Projekt "Akran - Peer to Peer gegen Vorurteile" von der Lars Day Stiftung mit dem Lars Day Preis ausgezeichnet. In einem feierlichen Festakt wurde das Projekt mit einer Festrede von Marianne Rosenberg gewürdigt und schließlich von Christian Petry, Vorstand der Lars Day Stiftung (im Bild rechts), der Preis übergeben. Unsere Projektleiterin Nina Mühe (2.v.L.) nahm den Preis mit zwei Peer Educators, Seda Colak (3.v.L.) und Ziya Kaygusuz (4.v.L.) die stellvertretend für alle unsere Peers anwesend waren, den Preis entgegen.

Foto: © Christoph Walesch, KIgA e.V.



Das Fachkräfteaustausch- und Vernetzungsprojekt „Commitment without Borders – Transnational Network against Antisemitism“ zwischen Deutschland und der Türkei ist ein Partnerprojekt von Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e. V.) aus Berlin, Toplum Gönüllüleri Vakfi (TOG) und Karakutu aus Istanbul.

Das Treffen in Berlin bildet die Abschlussveranstaltung des zweijährigen Projektes, in dessen Rahmen mehrere Bildungsreisen, gemeinsame Workshops und Konferenzen stattgefunden haben, außerdem ist eine Publikation in Türkisch, Deutsch und Englisch im Erscheinen. Ziel des Treffens ist es, die zivilgesellschaftlichen Akteure zusammenzubringen, ihre Arbeit kennenzulernen, sich nachhaltig zu vernetzen und gemeinsam Projektideen zu entwickeln. Nach einem öffentlichen Podiumsgespräch mit Experten aus der Türkei über die aktuelle Lage der zivilgesellschaftlichen Organisationen am Freitagabend, geht es am Samstag dann zunächst um ein intensives gegenseitiges Kennenlernen; anschließend werden Workshops über Projekterfahrungen und zur gemeinsamen Entwicklung von Projektideen sowie eine Fishbowl zur Entwicklung des deutsch-türkischen Netzwerkes angeboten.